Äpfel – so weit das Auge sehen kann. Viele Einheimische und auswärtige Gäste kamen am Samstag zum traditionellen Apfelfest nach Chorin. Mit im Gepäck hatten die meisten natürlich Äpfel. Vor dem Bahnhofsgebäude standen die Gäste Schlange. Sie wollten ihre Äpfel zu Saft verarbeiten lassen. Die Mostmaschine arbeitete pausenlos. Bereits im vergangenen Jahr wurden aus den vielen Äpfeln 3500 Flaschen Saft gemostet. In diesem Jahr werden es noch einige Liter mehr. Aus dem Erlös werden neue Obstbäume gekauft. Denn rund um Chorin sollen wieder Streuobstwiesen erblühen. Einer, der sich mit Äpfeln bestens auskennt, ist Peter Fischer. In seiner Baumschule in Lichterfelde hat er 100 alte Apfelsorten. Eine kleine Auswahl präsentierte er in Chorin. Zwischen 500 und 600 Apfelsorten gibt es in Deutschland. Von den gängigen Obsttheken kennen die meisten jedoch nur 5,6 Sorten. Gerade die Streuobstwiesenfrüchte eignen sich für Gärtner. Sie schmecken gut und sie sie sind nicht so anfällig für Krankheiten.
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