Wählen Sie eine Aktion:
Schrift:
Artikel vom: 13.07.2010
Bombe
Fürstenwalde
Vergangenen Freitag, 12 Uhr: Angespanntes Warten bei den Rettungskräften auf dem Gelände der Fürstenwalder Feuerwehr. Es halten sich noch immer Personen im Sperrkreis auf. Die Suche läuft, das Warten geht weiter. 15 Minuten später das OK! Personen gefunden, Sperrkreis frei. 13.30 Uhr: Bürgermeister Hengst spricht zu den Rettungskräften: Die Bombe, die seit Mittwoch vergangener Woche die Stadt Fürstenwalde im Atem hält, ist entschärft. Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben ganze Arbeit geleistet. Bei Bauarbeiten wurde die Bombe in der Melanchthonstraße gefunden. Seit dem 2. Weltkrieg ruhte die sowjetische 250kg-Fliegerbombe dort tief im Erdreich. Eine Gefahr bestand jedoch nicht, so Sprengmeister Peter Ewler. Trotzdem musste für die Entschärfung eine Sperrzone von 750 Metern um den Fundort herum errichtet werden. Die betroffenen 8200 Anwohner mussten evakuiert werden und selbst der Zugverkehr wurde für die Zeit der Entschärfung stillgelegt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, waren 151 Rettungskräfte und 66 Polizisten im Einsatz. Koordiniert wurde alles von der Einsatzleitung und der Stadtverwaltung Fürstenwalde. Nach der Entschärfung wurde die Bombe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgenommen und in Fürstenwalde kehrte wieder Ruhe ein.
Quelle:
ODF TV
















