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Artikel vom: 17.06.2010
Es geht vorwärts...
Clara-Zetkin-Siedlung
Was lange währt, wird irgendwann doch gut. Dieser Ausspruch trifft zumindest auf Mario Müller zu. Denn sein Grundstück in der Clara-Zetkin-Siedlung wird endlich erschlossen. Endlich deshalb, weil der Mann schon seit 18 Jahren darauf wartet. Deshalb kann Mario Müller nicht so genau sagen, ob er sich nun freuen oder ärgern soll. 1992 kaufte Mario Müller das etwa 560 Quadratmeter große Grundstück in der Clara-Zetkin-Siedlung. Damals wollte er schnell für Frau und Kinder ein Haus bauen. Warum dann nichts passierte, kann Mario Müller nicht genau erklären. Die Probleme sind auch der Eberswalder Stadtverwaltung bekannt. Sie sucht nun nach Lösungen. Denn von den insgesamt 155 Baugrundstücken wurden bisher nur 35 erschlossen. Der Grund liegt darin, dass die Grundstücke, die bebaut werden sollen, nicht nebeneinander liegen. Das macht eine Erschließung nur schwer möglich. Die Stadt setzt jetzt auf ein Vorfinanzierungs- und Tauschmodell. Bauwillige Grundstückseigentümer tauschen ihr Land und finanzieren die Erschließungskosten vor. Im Lingusterweg werden jetzt 10 weitere Grundstücke erschlossen. Dazu gehört auch das Land von Mario Müller. Der will aber kein Haus mehr bauen. Für Mario Müller hat sich der Traum vom eigenen Haus in Eberswalde erledigt. Er lebt jetzt in Angermünde. Bleibt ihm nur noch zu wünschen, dass er schnell einen Käufer findet.
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Quelle:
ODF TV
















