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Artikel vom: 10.05.2010
Fasanenpark Bad Saarow
Hartmut Richter macht seinen Rundgang. Im Wild- und Fasanenpark in Bad Saarow betreut er seit fast 20 Jahren die Tiere. Damit soll bald Schluss sein. Im August soll der Park geschlossen werden. Hartmut Richter hat das Rentenalter erreicht. Allein schafft er es nicht mehr. Doch noch sind in Bad Saarow rund 100 Tiere zu sehen. Und natürlich hat Hartmut Richter für jeden seiner Schützlinge ein persönliches Wort.Angefangen hat alles mit den Waschbären. Die fressen dem Tierparkdirektor sogar aus der Hand.Die meisten Tiere hat Hartmut Richter nach und nach gekauft. In dem kleinen Zoo in Bad Saarow sind unzählige Fasane und andere Vögel zu sehen. Darunter auch so manch ein Exoten. Das größte Tier ist der Nandu. Der südamerikanische Laufvogel zieht im Saarower Wald seine Runden. Immer wieder wurden Hartmut Richter auch Tiere gebracht. So wie dieser Eichelhäher. Er wurde in Spreenhagen vor einer Katze geretttet. Der Eichelhäher hat sich an sein Leben im Tierpark gewöhnt. Er war auch schon einige Male draußen, kommt aber immer wieder zurück. Manchmal werden die Tiere aber auch aus falsch verstandener Tierliebe mitgenommen und in den kleinen Zoo gebracht. Besonders für Kinder ist der Fasanenpark eine Attraktion. Die vielen Ferienlager, die es früher hier gab, sorgten für regen Besuch. Jetzt kommen immer weniger Menschen zu Hartmut Richter und seinen Tieren. Aber nicht finanzielle Sorgen zwingen ihn zur Aufgabe. Der harte Winter hat dem Einzelkämpfer gezeigt, wo seine Grenzen sind. Allein kann er die Verantwortung für seine Tiere nicht mehr übernehmen. Für die Tiere wird also gesorgt sein. Wer sie noch in Bad Saarow erleben will, sollte bis August vorbeischauen. Nach dem Mittag ist Fütterungszeit. Harmut Richter kümmert sich dann um jeden seiner Tierparkbewohner.
Quelle:
ODF TV
















