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Artikel vom: 09.07.2010
Fischerei Köllnitz
Sieben Uhr morgens an der Fischerei Köllnitz in Groß Schauen. Eike Kähler macht seinen kleinen Kahn klar. Der gebürtige Mecklenburger ist der letzte Fischer auf der Groß Schauener Seenplatte. Die Fischerei kennt er von Kindheit an. Aal, Zander, Hecht, und Karpfen, darauf hofft Eike Kähler. In diesen Tagen sind aber immer weniger Fische in seinen Reusen. Es ist einfach zu heiß. Der See hat jetzt schon 24 Grad. Das heißt, es gibt weniger Sauerstoff im Wasser. Die Fische sind träge geworden. In den Reusen drohen sie schnell zu ersticken. Die Ausbeute ist mager. Auch einige Reusen hat er schon hochgehängt. Er hofft, auf kühleres Wetter. Aber auch sonst gibt es weniger Fische in den Seen. Hier, wo schon um 1400 die Fischerei Köllnitz existierte. An der nächsten Reuse hat Eike Kähler etwas mehr Glück. Fünf, sechs Fische Ausbeute. Insgesamt stehen heute noch dreißig Reusen auf den Seen. Bis Mittag hat der Fischer bei allen nachgeschaut. Dann geht es zurück, mit hoffentlich vollem Boot.
Quelle:
ODF TV
















