Was fressen Fledermäuse? Können sie beißen und wie groß werden sie? Diese und viele andere Fragen beantworteten Sarah Höltzl und Josi Schleimer. Unermüdlich stellten sie sich den Fragen der kleinen Nachwuchsbiologen. Die zwei Studentinnen der Eberswalder Fachhochschule hatten am Samstag zum Fledermaustag in den Forstbotanischen Garten geladen. Spielerisch führten sie die Kinder in die Welt der seltenen Nachtschwärmer. Mit Hilfe von Gummibärchen erklärten die Studentinnen die Fressgewohnheiten der Fledermäuse. Und das Spiel Blinde Kuh verdeutlichte, die sich die Fledermäuse orientieren. Mit ganz viel Spaß entdeckten die Kinder die Welt der seltenen Tiere. Denn Fledermäuse sind vorm Aussterben bedroht. Wer nachts aufmerksam durch Stadt und Land zieht, kann hier und da einige Fledermäuse entdecken. In unserer Region sind vor allem die Zwergfledermaus, der Große Armsegler oder die Mopsfledermaus ansässig. Allein in Eberswalde sind bis zu 7 Arten heimisch. Wer der seltenen Tierart etwas Gutes tun will, kann auf Kleinigkeiten in Haus und Garten achten. Und so helfen auch die Kinder und basteln mit ihren Eltern zusammen Fledermauskästen für ihre Gärten. Seit dem Frühjahr gibt es an der Fachhochschule die Fledermausgruppe. Mit bestimmten Aktionen wollen die Initiatoren über das Tier aufklären und die Lebensbedingungen verbessern. Interessenten sind immer willkommen.
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