Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil. Geboren 1783, gestorben 1859 – ohne ihn, den großen Forstwissenschaftler, wäre Eberswalde heute eine andere Stadt. Ohne ihn hätte sich Eberswalde kaum zu einem herausragenden Standort der Forstlichen Lehre entwickelt. Wer sich auf die Spurensuche nach Pfeil begibt, wird unter anderem im Museum in der Adlerapotheke fündig. Der Forstwissenschaftler Pfeil war maßgeblich daran beteiligt, daß die Forstakademie im Jahre 1830 von Berlin nach Eberswalde, damals Neustadt Eberswalde verlegt wurde. Pfeil war der erste Leiter der damals noch jungen Akademie. Für den Umzug der Akademie nach Eberswalde gab es aus Sicht Pfeils gute Gründe. Für Eberswalde bedeutete diese Entscheidung auch den verstärkten Zuzug einer Bildungsbürgerschicht. Aus der Handwerker- und Industriestadt wurde ein Ort der höheren Lehre und Bildung. Die FH hat Pfeil erst jüngst geehrt. So wurde der bisher lediglich als UFO bekannte Hörsaal auf dem Waldcampus feierlich in Wilhelm-Pfeil Auditorium umbenannt. Nach dem Mann, der für seine Arbeit in Eberswalde lebte, dessen Arbeitstage frühs um 4 Uhr begannen. 1859 ging Pfeil in den Ruhestand. Er verließ Eberswalde, zog ins Riesengebirge. Doch das Leben ohne seine Arbeit, es schien ihn kaum mehr zu erfüllen. Nach einem kurzen Aufenthalt in einer Kuranstalt starb Wilhelm Pfeil am 4. September desselben Jahres.
...mehr erfahren Sie, wenn Sie auf die Kamera klicken...
















