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Artikel vom: 12.05.2010
Hundekot
Eberswalde hat ein Problem – ein Problem mit den Hinterlassenschaften von Bello, Pfiffi und Co. Besonders in den Seitenstraßen und weniger stark frequentierten Ecken der Stadt sammeln sich die Kackhaufen. Das Problem ist nicht neu. Aber entgegen aller Versuche und Maßnahmen der Stadt bessert sich das Stadtbild nicht. In Eberswalde sind offiziell 2300 Hunde angemeldet. Obwohl viele Halter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen, gibt es genügend, die sich nicht um den Hundedreck kümmern. Die Stadt ist ratlos. 2008 kaufte die Verwaltung eine spezielle Saugmaschine. Die kann aber nicht überall den Dreck weg kehren. Auch die Plakataktion „Ach du Scheiße“ vor zwei Jahren half nicht. Mittlerweile ist das Ordnungsamt dreimal wöchentlich auf Hundestreife unterwegs. Aber wirklich handeln können die Mitarbeiter nur, wenn sie Hund und Halter in Flagranti erwischen. Ist das Problem mit den Hundehaufen ein Eberswalder Problem oder haben andere Städte die gleichen Sorgen? In Bernau ist das Problem mit den Haufen laut Stadtverwaltung nicht ganz so gravierend. In den Straßen stehen Papierkörbe und es gibt eine offizielle Auslauffläche für Hunde. Laut Reinigungssatzung sind die Bürger für die Reinigung der Gehwege zuständig, die Parkanlagen und Spielplätze säubert die Stadt regelmäßig. In Fürstenwalde sind auch etwa 2000 Hunde angemeldet. In den Straßen gibt es alle paar Meter Papierkörbe und das Ordnungsamt macht regelmäßig zusammen mit der Polizei Kontrollgänge. Für die Bürger könnte es immer weniger Dreck geben. Aber verantwortlich sind die Halter selbst. Eberswalde will am Problem mit den Hundehaufen dran bleiben. Die Bürger weiterhin sensibilisieren. Kurzfristig wird sich vermutlich nicht so viel ändern. Aber langfristig besteht Hoffnung auf ein sauberes Eberswalde.
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Quelle:
ODF TV
















