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Artikel vom: 15.02.2010
Kevin erzählt seine Geschichte
Internationaler Weltkinderkrebstag
Kevin kann wieder lachen und coole Sprüche klopfen. Vor wenigen Monaten war daran nicht zu denken. Kevin ging ein Jahr durch die Hölle. Der Teenager aus Dresden erkrankte mit 16 Jahren an Krebs. In der Kindernachsorgeklinik in Bernau-Waldfrieden erholt er sich von den Strapazen der Krankheit. Ich traf ihn und seine Familie in Bernau. Sie erzählten mir, wie sie die schwere Zeit der Krankheit überstanden haben. Durch die schweren Nebenwirkungen der Chemotherapie hat Kevin ein Auge verloren. Er trägt nun ein Glasauge. Die Krankheit traf Kevin vollkommen unvorbereitet. Als die Ärzte am 17. Februar 2009 die Krebs diagnostizierten, war Kevin mitten im Prüfungsstress. Kevin stand kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse. Er hatte seinen Ausbildungsplatz zum Systemelektroniker bei der Firma BUS in Riesa so gut wie sicher. Durch die schwere Zeit der Krankheit half nicht nur der sichere Ausbildungsplatz. Kraft tankte Kevin vor allem bei seinem Idol. Mittlerweile ist das Schlimmste überstanden. Kevin ist auf den Weg der Besserung. In der nachsorgeklinik in Bernau kümmert sich das Klinikteam nicht nur um Kevin, sondern um seine ganze Familie. Genau das Konzept hat Familie Tanner wieder zusammengeschweißt. Denn durch die Krankheit ist die Familie fast zerbrochen. In der Nachsorgeklinik hat Kevin einen straffen Therapieplan. Das Team um Dr. Johannes Nordmeier ist bemüht, Kevins körperliche Fähigkeiten wieder aufzubauen. Ein Konzept, das bei Kevin anschlägt und die Familie wieder zusammenwachsen lässt. Aber eine Erkenntnis bleibt. Bis Anfang März bleiben Kevin und seine Familie in der Nachsorgeklinik. Danach erwartet Kevin eine neue, spannende Phase. Denn für die Zukunft hat er schon klare Ziele und Wünsche.
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Quelle:
ODF TV












