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Artikel vom: 30.06.2010
Kirche Steinhöfel
Acht Kilometer nordöstlich von Fürstenwalde liegt der kleine Ort Steinhöfel. Die wechselvolle Geschichte des Dorfes begann als das Mittelalters zu Ende ging. Noch heute zweugt die Feldsteinkirche von dieser Zeit. Die brandenburgische Adelsfamilie von Wulffen prägte das Bild der Kirche nachhaltig. Fast 400 Jahre lang war die Familie Patronatsherr in Steinhöfel,Damit waren sie verantwortlich für Ausgestaltung des Kirchenbaus. Die Einrichtung der Kirche zeugt von dem Engagement der Patronatsherren. Balthasar Dietloff von Wulffen und seine Ehefrau Eva Louise von Beerfelde sorgten im 18. Jahrhundert für diese prachtvolle barocke Ausstattung. Diese Malereien sind einzigartig für die Region. Auch am Sockel des Altars sind sie zu finden. Die vier Evangelisten mit ihren Attributen und Ideallandschaften sind hier zu sehen. Welche Werkstatt Altar und Loge fertigte ist heute nicht mehr bekannt. Möglich ist, dass die Malereien nach niederländischen Vorlagen gestaltet wurden. Besonders die Landschaftsdarstellungen zeugen von hoher künstlerischer Fertigkeit. Nur wer sehr genau hinsieht, kann die kleinen Details erkennen. Diese ungewöhnlichen Malereien finden sich auch an der Tür am Zugang zur Patronatsloge. Die Innenseite der Tür zeigt eine eindrucksvolle Kreuzigungsszene. Den Kunstwerken sieht man ihr Alter an. Sie sinbd in einem schlechten zustand. Es gibt dringenden Handlungsbedarf, um sie zu erhalten. Zuvor muss jedoch erst einmal der Kirchenbau saniert werden. Für alle diese Maßnahmen bedarf es großzügiger Spender.,Nur so bleibt die Einzigartigkeit der Steinhöfeler Patronatskirche erhalten.
Quelle:
ODF TV
















