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Artikel vom: 07.12.2011
Landkreis Barnim ist Schlusslicht
Lernatlas 2011 belegt noch großen Handlungsbedarf im Bildungsbereich
Platz 81 und damit Schlusslicht – das ist der Landkreis Barnim im kürzlich vorgestellten Deutschen Lernatlas der Bertelsmann Stiftung. Die Forscher untersuchten dabei die vier Bereiche schulisches Lernen, berufliches Lernen, soziales Lernen und persönliches Lernen.
Es wurde also geschaut, wie lernen die Menschen in den Schulen, im Beruf und wie entwickeln sie sich im persönlichen Umfeld weiter und wie engagieren sie sich. Das der Landkreis bei der Studie nun den letzten Platz im Bereich Landkreise im ländlichen Umland belegt hat, ist für Dr. Jörg Mocek von der Kreisverwaltung eher Ansporn als ein Rückschlag. Die Zahlen der Studie stammen aus den Jahren 2007 bis 2011. Aktuelle bildungspolitische Entwicklungen finden dabei also nicht unbedingt eine Beachtung. Trotzdem wird jetzt die Kritik laut, dass die 2009 vom Landkreis gestartete Bildungsinitiative Barnim nicht greifen würde – ein Punkt den man in der Kreisverwaltung nicht unterstützt. Besonders schlecht schneidet der Landkreis bei den Lesekompetenzen in den Schulen ab. Sowohl in Deutsch als auch in Englisch belegt der Barnim dort die 71. Rang. Hier gibt es also Nachholbedarf. Gut sieht es hingegen im Bereich Mathematik aus, dort haben die Schüler sehr gute Kenntnisse. Bei den Studienplätzen punktet der Barnim ebenfalls mit Rang 26 – dies dürfte der Hochschule für nachhaltige Entwicklung geschuldet sein. Besonders negativ fällt aber der Bereich Soziales Lernen, dort speziell das Engagement ins Gewicht. Laut dem Lernatlas engagieren sich nur sehr wenige Bürger für die Gemeinschaft. Ein Problem das man auch in der Kreisverwaltung erkannt hat. Die Studie zeigt, es gibt im Barnim noch viel zu tun. Die Bildungsinitiative des Kreises muss nun ihre Leistungsfähigkeit und Zielstrebigkeit unter Beweis stellen und das mit allen Akteuren aus Politik, Bildung und Kultur. Denn spätestens zur nächsten Studie muss man den Veränderungen ins Auge blicken.
Es wurde also geschaut, wie lernen die Menschen in den Schulen, im Beruf und wie entwickeln sie sich im persönlichen Umfeld weiter und wie engagieren sie sich. Das der Landkreis bei der Studie nun den letzten Platz im Bereich Landkreise im ländlichen Umland belegt hat, ist für Dr. Jörg Mocek von der Kreisverwaltung eher Ansporn als ein Rückschlag. Die Zahlen der Studie stammen aus den Jahren 2007 bis 2011. Aktuelle bildungspolitische Entwicklungen finden dabei also nicht unbedingt eine Beachtung. Trotzdem wird jetzt die Kritik laut, dass die 2009 vom Landkreis gestartete Bildungsinitiative Barnim nicht greifen würde – ein Punkt den man in der Kreisverwaltung nicht unterstützt. Besonders schlecht schneidet der Landkreis bei den Lesekompetenzen in den Schulen ab. Sowohl in Deutsch als auch in Englisch belegt der Barnim dort die 71. Rang. Hier gibt es also Nachholbedarf. Gut sieht es hingegen im Bereich Mathematik aus, dort haben die Schüler sehr gute Kenntnisse. Bei den Studienplätzen punktet der Barnim ebenfalls mit Rang 26 – dies dürfte der Hochschule für nachhaltige Entwicklung geschuldet sein. Besonders negativ fällt aber der Bereich Soziales Lernen, dort speziell das Engagement ins Gewicht. Laut dem Lernatlas engagieren sich nur sehr wenige Bürger für die Gemeinschaft. Ein Problem das man auch in der Kreisverwaltung erkannt hat. Die Studie zeigt, es gibt im Barnim noch viel zu tun. Die Bildungsinitiative des Kreises muss nun ihre Leistungsfähigkeit und Zielstrebigkeit unter Beweis stellen und das mit allen Akteuren aus Politik, Bildung und Kultur. Denn spätestens zur nächsten Studie muss man den Veränderungen ins Auge blicken.Quelle:
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