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Artikel vom: 26.05.2010
Munition auf dem Flugplatzgelände
Flugplatz Finow
Gefahr im Verzug auf dem Flugplatz Finow. Vor einem Monat sorgten Rodungsarbeiten rund um den Flugplatz in Finow für Aufsehen. Etliche Festmeter Holz wurden gefällt. Die Rodungsarbeiten hatten einen ernsthaften Hintergrund. Auf den Flächen rund um den Flugplatz liegt Munition, scharfe Munition. Die Munition auf dem Flugplatzgelände stammt zum einen aus dem zweiten Weltkrieg, zum anderen aus der russischen Besatzungszeit. Seit August 2009 ist eine Fachfirma aus Finowfurt mit der Räumung beschäftigt. Rund 1,5 Millionen Euro wird ihr Einsatz die Flugplatzbetreiber kosten. Mit einem 8-Kanal-Differenzfeldstärkemagnetometer wird das Flugplatzareal akribisch untersucht. Bisher wurden rund 4 Tonnen Munition geborgen. Darunter Granaten, Bomben und Panzerminen. Zur Räumung des Flugplatzes kam es nach Aussagen der Flugplatzleitung erst jetzt, da vorher alle dachten, es gäbe am Flugplatz keine Munition. Aus dem Jahr 2004 gab es sogar eine Munitionsfreiheitsbescheinigung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Photovoltaikanlage wurde Munition geborgen. Und die ist scharf. Etwa ein Jahr werden die Räumungsarbeiten am Flugplatz Finow andauern. Rund 200 Hektar müssen untersucht werden. Die Fachfima geht davon aus, dass noch 15 bis 20 Tonnen Munition geborgen werden.
Quelle:
ODF TV
















