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Artikel vom: 01.07.2010
Neugestaltung Synagoge
Bisher erinnert nur eine Tafel daran, dass es in Eberswalde eine Synagoge gab. Das wird sich in Zukunft ändern. Das 2000 Quadratmeter große ehemalige Synagogengelände in der Goethestraße soll sich in einen erfahrbaren Erinnerungsort wandeln. Acht Architekturbüros stellten in einem Workshop im Mai ihre Ideen vor. Jetzt gibt es ein Ergebnis. Die Jury entschied sich für den Entwurf der Architekten Horst Hoheisel und Andreas Knitz. Ihr Entwurf hat einen klaren Bezug zur ehemaligen Synagoge: Eine zwei Meter hohe in sich geschlossene Mauer formt den Grundriss der Synagoge nach. Der Innenraum ist mit Bäumen bepflanzt. Nach Informationen der Stadtverwaltung soll die Umsetzung der Maßnahme noch in diesem Jahr beginnen. Zumindest die Baracken sollen noch 2010 abgerissen werden. Für Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski wird der neue Erinnerungsort zum Nachdenken anregen, aber auch provozieren, vielleicht wie einst das Paul-Wunderlich-Haus oder der Eisensäuerling.
Quelle:
ODF TV
















