Noch ist es eine Vision, das Schiff, das hier dereinst über den Werbellin gleiten soll. Angetrieben alleine von der Kraft der Sonne. Es ist ein ambitioniertes Projekt, das sich das Biosphärenreservat zusammen mit weiteren Einrichtungen wie dem unabhängigen Institut für Umweltwissenschaft oder der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie vorgenommen hat. Sie wollen ein Solarschiff mit dem Namen „Sonnenschein“ aufs Wasser bringen. Vor allen Dingen soll es als Schul- und Forschungsschiff für Schüler und Studenten dienen soll. 17 Meter lang soll es werden und Platz für 35-40 Leute bieten. 2 Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt:
In der Jugenderholungs- und Begegnungsstätte am Werbellinsee trafen sich jetzt Vertreter der Biosphäre, der Naturwacht und des Instituts für Umweltwissenschaft zum zweiten Workshop. Almuth Tharan und ihr Kollege Florian Kliche vom Umweltwissenschaftsinstitut stellten ihr Konzept vor, zeigte, was Schüler, Studenten und Familien erleben können, wie man Kinder erreichen könne – zum Beispiel mit dem Solarkoffer und sonnenangetriebener Miniwaschmaschine. Dass das Schiff auch durch die Wellen des Sees sticht, ist heißes Anliegen der Biosphäre.
Ein Konzept ist da, allein, es fehlt an geeignetem Personal und vor allem an einem: Fördermittel, sprich: Geld. Um das zu bekommen reicht es nicht aus, ein Solarschiff zu bauen, denn davon gibt es schon einige. So soll das Geld also über ein innovatives Bildungskonzept reingeholt werden. 500.000 Euro wird allein der Bau verschlingen. Dazu kommen dann die laufenden Betriebskosten.
Das ist auch notwendig, soll das schwimmende Klassenzimmer 2010 oder 2011 tatsächlich auf dem Werbellinsee unterwegs sein. Bis dahin gibt es viele Hürden zu überwinden. Bürokratische und technische!
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