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Artikel vom: 26.07.2010
Radtourismus im Barnim
Der Kurzurlaub vor der Tür liegt voll im Trend. Gerade der Radtourismus erlebt daraus einen regelrechten Aufschwung. Wer im Barnim die Augen offen hält, stellt schnell fest, die Radler sind auch hier in großen Mengen unterwegs. Laut der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim entwickelt sich der Radtourismus immer mehr zum Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Beliebte Strecken sind der Berlin-Usedom Radweg, der über Bernau, Biesenthal und Joachimsthal führt, aber auch der Treidelweg in Eberswalde. Viele Radfahrer kombinieren die Strecken miteinander und machen so eine Rundreise durch den Landkreis. Radfahrer aus dem ganzen Land kommen hier mit dem Fahrrad in die Region, um ein Paar erholsame Tage zu erleben. Doch der Großteil sind Tagestouristen aus dem nördlichen Berlin, wie eine Befragung der WITO ergeben hat. Aber es gibt auch noch Nachholbedarf was den Radtourismus angeht. So fehlt es an vielen Stellen an Rastplätzen und speziellen Angeboten für die Radfahrer. So zum Beispiel Reparaturstationen oder kleine Imbisse. Auch das einige Tourismusinformationen am Wochenende geschlossen haben, kommt bei den Radfahrern nicht gut an. Aber es gibt noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten. Ein Tagestourist gibt durchschnittlich 9 Euro pro Tag aus. Das mag im ersten Moment nicht viel sein. Doch rechnet man es auf eine Familie hoch, ist das schon eine beachtliche Summe für die regionale Wirtschaft. Wer jetzt selbst die Lust bekommen hat den Barnim mit dem Fahrrad zu erkunden, sollte dies tun. Denn die Wege sind hier gut ausgebaut und laden das ganze Jahr über zu einer Spritztour ein. Informationen zu speziellen Angeboten für die Radfahrer gibt es bei der WITO und den Tourismusinformationen.
Quelle:
ODF TV
















