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Artikel vom: 22.11.2011
Rauener Steine
Die Rauener Berge. Mit ihren 150 Metern sind sie eine weithin gut sichtbare Landmarke. Der Fürstenwalder Museumsleiter Guido Strohfeld und der Historiker Tobias Schmidt interessieren sich für die bekannten Rauener Steine. Im Jahre 100 n.C. Lebten in dem Gebiet Germanen, der Stamm der Semnonen. Wir wissen heute dank des römischen Geschichtsschreibers Tacitus von ihnen. Wo sich dieser heilige Hain befunden hat, sagt Tacitus nicht. Guido Strohfeld und Tobias Schmidt sehen die Rauener Steine als möglichen Ort. Die ersten sind sie damit aber nicht. Im Fürstenwalder Museum versuchen die beiden Belege für ihre Theorie zusammen zu tragen. Ihr Ansatzpunkt ist die kürzlich erfolgte Auswertung der Ptolomäischen Karte. Demnach gab es beim heutigen Fürstenwalde eine größere germanische Siedlung. Susudata. Die beiden größten an Land liegenden Findlinge Deutschlands. Dass dieser Ort, für die Naturreligionen der Germanen und später der Slawen bedeutsam war, ist unstrittig. Aber ist es auch der von Tacitus beschriebene Heilige Hain? Beide werden weiterforschen. Eine Ausgrabung könnte Aufschlüsse geben, sicher ist aber auch das nicht. Das der Platz in den Rauener Berger magische Ausstrahlung hat, davon kann sich dagegen jeder selbst überzeugen.
Quelle:
ODF TV
















