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Artikel vom: 29.11.2011
Rettungsdienst Oder-Spree
Seit einem Jahr ist der Rettungsdienst im Landkreis Oder-Spree in der Hand des Kreises. Zuvor waren diese Aufgaben von DRK und Johannitern erledigt worden. Nach einem Gerichtprozess mit einer der beiden Hilfsorganisationen, den der Kreis zwar gewann, gab es zwei Möglichkeiten. Europaweit ausschreiben oder die Leistung selbst übernehmen. Die 180 Mitarbeiter wurden vom Kreis übernommen. Personal ist auch in dieser Branche Mangelware. Geschäftsführer Axel Fachtan will jetzt für alle Mitarbeiter der 13 Standorte einen einheitlichen Haustarifvertrag abschließen. Außerdem werden laut Verwaltung zusätzliche Stellen für Rettungsassistenten geschaffen. So soll laut dem Gesetzgeber bis Ende 2012 auf jedem Rettungswagen ein Rettungsassistent mitfahren – im Landkreis Oder-Spree soll diese Vorgabe bereits im Januar erfüllt sein. Viele der qualifizierten Mitarbeiter, die bisher als Rettungssanitäter arbeiten, können also auf eine Beförderung hoffen. So soll auch verhindert werden, dass die Fachkräfte nach Berlin abwandern. Die hohe Qualität halten, das ist die Herausforderung der nächsten Jahre. Der Landkreis sieht die Umstellung des Rettungsdienstes als gelungen an. Für die Patienten sei ohnehin nichts zu merken gewesen. Weiter wurde und wird in den Rettungsdienst investiert, neue Wachen eröffnet. Wie hier in Woltersdorf, wo jetzt eine der 13 Wachen steht, von denen aus jeder Einsatzort in 15 Minuten erreicht werden muss.
Quelle:
ODF TV
















