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Artikel vom: 20.12.2011
Stadtteilzeitung
Fürstenwalde
Stärken vor Ort. Dieses Programm von Bund und EU fördert kleine Projekte, die benachteiligten jungen Menschen und Frauen helfen sollen, berufliche Chancen besser wahrzunehmen. In Fürstenwalde gab es im letzten Jahr 11 solche Mikroprojekte. Eines davon ist die Stadteilzeitung für Fürstenwalde Mitte. Auch dieses Projekt ist jetzt ausgelaufen. … und tschüss. So verabschieden sich die Macher der Stadtteilzeitung in Fürstenwalde von ihren Lesern. Die siebte Ausgabe soll auch die letzte sein. Redaktionssitzung in der Mühlenstraße. Im Stadteilbüro treffen sich die Zeitungsleute in diesen Tagen zum letzten Mal. Zwei Jahre lang haben sie hier Themen diskutiert und Texte verfasst. Immer Mittelpunkt: Ihre Stadt Fürstenwalde. Der Sozialassistent Daniel Spiegel ist seit einem Jahr dabei. Das ist das Konzept vom Journalisten Michael Schwer. Nachrichten werden anders vermittelt als üblich. So werden die Jungredakteure an die Medienarbeit herangeführt. Wer selbst Zeitung macht, lernt auch andere Medien kritischer zu betrachten. Ein Aspekt den das Projekt fördert. Die Stadtjugendpflegerin von Fürstenwalde Jessica Boche begleitet die Projekte für die Stadt. Die Stadteilzeitung passt für sie sehr gut in das Programm „Stärken vor Ort“. Die Stadt überlegt, die Zeitung auch im nächsten Jahr zu fördern. Ob das klappt wird sich Anfang des Jahres herausstellen. Mohamed Mustapha Lamin würde sich freuen. Der Lehrer aus Sierra Leone hatte für die Zeitung unter anderem die Eisangebote der Stadt getestet. Das wollen hier alle, und so beraten sie schon mal die Themen des nächsten Jahres. Denn es gibt Hoffnung. Christine Tessmann ist im Gespräch mit einigen Sponsoren. Und so können sich die Fürstenwalder vielleicht auch weiterhin über eine Stadtteilzeitung freuen.
Quelle:
ODF TV
















