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Artikel vom: 28.06.2010
Stadtumbau
Eberswalde
Eberswalde ist drin. Seit Mitte Juni ist bekannt, dass Eberswalde weiterhin durch das Stadtumbauprogramm gefördert wird. Eberswalde ist damit eine von 22 Städten in Brandenburg, in denen es weiter geht. Die zweite Phase der Stadtumbauförderung erstreckt sich bis ins Jahr 2016. Welche Aufgaben auf Eberswalde zukommen, erklärt Bürgermeister Friedhelm Boginksi. Die weitere Förderung durch das Stadtumbauprogramm schafft nicht nur zufriedene Gesichter. Denn bisher ist die Abrissförderung und Teilentlastung nicht im Programm enthalten. Deshalb ist WBG-Geschäftsführer Horst Gerbert unschlüssig, ob er sich über die Förderzusage freuen soll. Durch WHG und WBG wurden bisher mehr als 1600 Wohneinheiten in Eberswalde abgerissen. Betriebswirtschaftlich war das nur leistbar durch eine bisherige Förderung und teilweise Altschuldenentlastung. Altschulden sind Erblasten aus der Geschichte der ehemaligen DDR, mit denen ausschließlich Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften belastet wurden. Um den Abriss leerstehender Wohnungen fortzuführen, müssen die Wohnungsunternehmen entlastet werden. Deshalb haben WHG und WBG klare Forderungen an die Politik. Eine Forderung, die auch Eberswaldes Bürgermeister unterstützt. In Eberswalde stehen aktuelle 1200 Wohnungen leer. In 10 Jahren wird sich der Leerstand auf 3000 erhöht haben. Um dem Leerstand entgegenen zu können, müssen WBG und WHG den Rucksack Altlasten loswerden, aber nicht zu Lasten der Mieterschaft.
Quelle:
ODF TV












