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Artikel vom: 16.06.2010
Vortrag im Martin-Gropius-Krankenhaus
Rainer Eppelmann
Der 9. November 1989 war für Rainer Eppelmann der schönste, bewegenste und zugleich nachdenklichste Abend in seinem Leben. 20 Jahre liegen die Ereignisse der Grenzeröffnung und der deutschen Wiedervereinigung zurück. In einem Vortrag am Dienstagabend im Martin-Gropius-Krankenhaus berichtete Rainer Eppelmann von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem DDR-Regime und dem friedlichen Weg aus der Diktatur heraus. Ein kleiner interessierter Zuhörerkreis folgte Eppelmanns Ausführungen über den Bau der Berliner Mauer, den friedlichen Demonstrationen und dem Mauerfall. Rainer Eppelmann engagierte sich in der DDR als Pfarrer für die friedlichen Veränderungen. Er war Minister im ersten frei gewählten Parlament der DDR und ist heute Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Für die Zukunft wünscht sich Eppelmann, dass dieser Teil der deutschen Geschichte so an junge Menschen herangetragen wird, dass sie sich dafür interessieren. Das ist seiner Meinung nach Aufgabe der Lehrer und Eltern.
Quelle:
ODF TV
















