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Artikel vom: 14.11.2011
Waldinventur
Zählungen in deutschen Wäldern
Detlef Keil und Harry Zippel sind beim Landeskompetenzzentrum Forst in Eberswalde tätig. Genau wie in den vergangenen Wochen machen sie sich auch an diesem Novembermorgen auf in den Wald um Bäume zu zählen. Heute ist der Messpunkt mit der Tracktnummer 38435 an der Reihe.
Mit Tablet-PC, Ultraschal- und Laserabstandsmesser und vielen weiteren Geräten geht es in Richtung Försterei Kahlenberg. Die beiden Barnimer Forstleute bilden einen von insgesamt 60 Inventurtrupps, die zur Zeit in den deutschen Wäldern unterwegs sind und eine großangelegte Waldinventur durchführen. Detlef Keil ist der Projektleiter für die Inventur in Brandenburg. Das gesamte Land wurde in ein Vier-mal-vier-Kilometer-Raster mit sogenannten Trackten eingeteilt. In jedem Trackt gibt es vier Messpunkte, an denen die Daten erhoben werden. Irgendwo hier befindet sich der Punkt, von dem aus Detlef Keil und Harry Zippel heute messen werden - und den gilt es erst einmal zu finden. Die letzte bundesweite Waldinventur fand im Jahr 2002 statt. Es war die erste nach der Wende. Damals wurden die T-förmigen Eisen im Boden versenkt, um die Messpunkte zehn Jahre später wieder finden zu können. Von hier aus werden in einem festgelegten Umkreis unter anderem der Jungwuchs, das Totholz und forstwirtschaftlich bedeutsame Arten erfasst. Des Weiteren werden Durchmesser und Höhe der Bäume bestimmt, die sich im Messbereich befinden. Forsteinrichter Harry Zippel muss Unmengen von Daten in seinen Tablet-PC eingeben. Neben der Bundeswaldinventur führt Brandenburg zusätzlich eine Inventur für das Land durch. Die insgesamt vier Brandenburger Inventurtrupps messen deshalb an noch mehr Punkten. Detlef Keil erhofft sich, dass daraus genauere Aussagen über die heimischen Wälder getroffen werden können. In Brandenburg gibt es rund 1,1 Millionen Hektar Waldfläche, bundesweit sind es zehn Mal so viele. Alles zu erfassen ist unmöglich, deshalb wird mit repräsentativen Stichproben gearbeitet. Nächstes Jahr soll die Inventur im deutschen Wald beendet sein. Bis dahin werden rund 400.000 Bäume vermessen. Es gibt also noch viel zu tun, auch für Detlef Keil und Harry Zippel. Auf die genauen Ergebnisse ihrer Arbeit müssen die beiden Forstleute aber noch bis zum Jahr 2015 warten.
Mit Tablet-PC, Ultraschal- und Laserabstandsmesser und vielen weiteren Geräten geht es in Richtung Försterei Kahlenberg. Die beiden Barnimer Forstleute bilden einen von insgesamt 60 Inventurtrupps, die zur Zeit in den deutschen Wäldern unterwegs sind und eine großangelegte Waldinventur durchführen. Detlef Keil ist der Projektleiter für die Inventur in Brandenburg. Das gesamte Land wurde in ein Vier-mal-vier-Kilometer-Raster mit sogenannten Trackten eingeteilt. In jedem Trackt gibt es vier Messpunkte, an denen die Daten erhoben werden. Irgendwo hier befindet sich der Punkt, von dem aus Detlef Keil und Harry Zippel heute messen werden - und den gilt es erst einmal zu finden. Die letzte bundesweite Waldinventur fand im Jahr 2002 statt. Es war die erste nach der Wende. Damals wurden die T-förmigen Eisen im Boden versenkt, um die Messpunkte zehn Jahre später wieder finden zu können. Von hier aus werden in einem festgelegten Umkreis unter anderem der Jungwuchs, das Totholz und forstwirtschaftlich bedeutsame Arten erfasst. Des Weiteren werden Durchmesser und Höhe der Bäume bestimmt, die sich im Messbereich befinden. Forsteinrichter Harry Zippel muss Unmengen von Daten in seinen Tablet-PC eingeben. Neben der Bundeswaldinventur führt Brandenburg zusätzlich eine Inventur für das Land durch. Die insgesamt vier Brandenburger Inventurtrupps messen deshalb an noch mehr Punkten. Detlef Keil erhofft sich, dass daraus genauere Aussagen über die heimischen Wälder getroffen werden können. In Brandenburg gibt es rund 1,1 Millionen Hektar Waldfläche, bundesweit sind es zehn Mal so viele. Alles zu erfassen ist unmöglich, deshalb wird mit repräsentativen Stichproben gearbeitet. Nächstes Jahr soll die Inventur im deutschen Wald beendet sein. Bis dahin werden rund 400.000 Bäume vermessen. Es gibt also noch viel zu tun, auch für Detlef Keil und Harry Zippel. Auf die genauen Ergebnisse ihrer Arbeit müssen die beiden Forstleute aber noch bis zum Jahr 2015 warten.Quelle:
ODF TV
















