Wählen Sie eine Aktion:
Schrift:
Artikel vom: 24.06.2010
Waldwelten
Aus der unendlichen Geschichte WaldWelten wird nun doch endlich ein handfestes Projekt. Unendliche Geschichte deshalb, weil die Idee zu WaldWelten bereits vor 17 Jahren entstanden ist. Am Donnerstag wurde offiziell im Eberswalder Rathaus der Vertrag zur Stiftung WaldWelten unterzeichnet. Damit wurde der Grundstein für ein europaweit einzigartiges Projekt gelegt. Auf einer 150 Hektar großen Waldfläche zwischen Eberswalde und Spechthausen soll fortan der Einfluss des Klimawandels auf den heimischen Wald erforscht werden. Mit dem Projekt WaldWelten soll nicht nur der Hochschulstandort Eberswalde an Bedeutung gewinnen. Das Ziel der Initiatoren ist es, mit der Stiftung der gesamten Region Strahlkraft zu verleihen. Für Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski ist die Gründung der Stiftung sogar vergleichbar mit den Anfängen der forstlichen Lehre in Eberswalde. So wird die Kooperation zwischen Stadt und Hochschule enger. Aber auch das Land Brandenburg beteiligt sich an der Stiftung. Der Landesbetrieb Forst stellt 114 der 150 Hektar Land zur Verfügung. Die Form der zur Verfügung gestellten Fläche für die Stiftung ist einer von vielen Gründe, weshalb es 17 Jahre dauerte, bis es zu einem Vertrag kam. Die Stadt Eberswalde stellt 24 Hektar Wald zur Verfügung. Von Seiten der Hochschule fließen 20.000 Euro in das Stiftungskapital. Die weiteren notwendigen Gelder wollen die drei Projektträger Stadt, Hochschule und Landesbetrieb Forst akquirieren. Das Projekt WaldWelten kann nun nach 17 Jahren beginnen. Der Grundstein ist mit dem Stiftungsvertrag gelegt. Bis aber der erste Baum gepflanzt werden kann, heißt es abwarten. Denn noch fehlt die Genehmigung aus dem Innenministerium.
Quelle:
ODF TV
















