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Artikel vom: 06.12.2011
Wanderoper Brandenburg
Verein bringt die Oper aufs Land
Jedenfalls sieht es ganz leicht aus, was das Ensemble der Wanderoper Brandenburg da macht. Mit „Hänsel und Gretel“ ziehen sie zurzeit rundherum im Land. In Strausberg laufen die letzten Vorbereitungen für die Abendvorstellung. Arnold Schrem ist der Intendant der Wanderoper. Er will die Oper dorthin bringen, wo sie kaum noch jemand kennt. Dafür reisen die Musiker jetzt hin und her. In Bad Freienwalde wurde das Stück produziert. Jetzt geht es nach Strausberg, Fürstenwalde und Eberswalde. Jedes Mal ist es eine neue Herausforderung. Jedes Mal anders. Das Bühnenbild durfte nicht zu opulent werden, das Ensemble nicht zu groß. Alles muss in einen Bus passen. Aber nicht diese praktischen Dinge haben den Künstlern zu schaffen gemacht. Viel wichtiger war es, sich bei den politisch Verantwortlichen Gehör zu verschaffen. Nach der Premiere in Bad Freienwalde ist in Strausberg so zusagen noch einmal Premiere. Zum ersten Mal ist die Wanderoper auf Wanderschaft. In Fürstenwalde gastieren sie in dieser Woche. Die Vorstellungen sind oft ausverkauft. Das Interesse der Zuschauer gibt den Künstlern recht. Das macht Mut für weitere Pläne. Jedes Jahr will die Wanderoper vier Stücke produzieren. Ehrgeiziges Ziel im nächsten Jahr ist die Inszenierung der „Zauberflöte“. Ganz Brandenburg wollen sie damit bereisen und vielleicht ja auch noch ein bisschen weiter.
Quelle:
ODF TV
















