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Artikel vom: 10.01.2012
100 Jahre Stadtbibliothek
Fürstenwalde
Mit einen Budget von 1000 Mark und rund 1000 Büchern hat es angefangen. Vor 100 Jahren wurde in Fürstenwalde die Städtische Volksbücherei eröffnet. Eine Ausstellung in den heutigen Räumen in der Kulturfabrik erinnert an die Geschichte der Bibliothek in Fürstenwalde. In der Herrenstraße - der heutigen Rathausstraße- wurden 1912 zwei Räume auf Antrag des Lehrervereins dafür im Stadthaus bereitgestellt.
Schon zwei Jahre später hat es über 600 Leser gegeben, mehr als die Hälfte davon waren Frauen. Alle Kreise der Bevölkerung sollten aber erreicht werden. Inzwischen hat sich das politische System dreimal gewechselt. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die Bestände. So wurden unter den Nazis zwischen 6.000 und 9.000 Bücher vernichtet. Nach dem Krieg nahm der Leserkreis schnell zu. Zu DDR- Zeiten wurde nochmals umgestellt. 60 Prozent des Bestandes wurde ausgesondert. 1961 erfolgte die Umstellung zur Freihandausleihe. Die größten Umwälzungen erfuhr die Bibliothek aber wohl in den letzten zehn Jahren. Heute altertümlich anmutende Archivsysteme wurden von Computertechnik ersetzt. Aufwendige Recherchen nach Autoren und Titeln um ein vielfaches vereinfacht. Und die Anzahl der Bücher, CDs, DVDs und aller anderer Medien auf dem Markt ist explodiert. Eine Aufgabe der Bibliotheken ist heute einen Überblick zu behalten. Die Hälfte der heute jährlich 60 000 Besucher sind Kinder- und Jugendliche. Der Bildungsgedanke, der vor 100 Jahren formuliert wurde, bleibt. Viele Veranstaltungen werden für die jungen Leser angeboten. Der rege Zuspruch zeugt davon, dass Kinder auch heute noch für Bücher zu begeistern sind.
Schon zwei Jahre später hat es über 600 Leser gegeben, mehr als die Hälfte davon waren Frauen. Alle Kreise der Bevölkerung sollten aber erreicht werden. Inzwischen hat sich das politische System dreimal gewechselt. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die Bestände. So wurden unter den Nazis zwischen 6.000 und 9.000 Bücher vernichtet. Nach dem Krieg nahm der Leserkreis schnell zu. Zu DDR- Zeiten wurde nochmals umgestellt. 60 Prozent des Bestandes wurde ausgesondert. 1961 erfolgte die Umstellung zur Freihandausleihe. Die größten Umwälzungen erfuhr die Bibliothek aber wohl in den letzten zehn Jahren. Heute altertümlich anmutende Archivsysteme wurden von Computertechnik ersetzt. Aufwendige Recherchen nach Autoren und Titeln um ein vielfaches vereinfacht. Und die Anzahl der Bücher, CDs, DVDs und aller anderer Medien auf dem Markt ist explodiert. Eine Aufgabe der Bibliotheken ist heute einen Überblick zu behalten. Die Hälfte der heute jährlich 60 000 Besucher sind Kinder- und Jugendliche. Der Bildungsgedanke, der vor 100 Jahren formuliert wurde, bleibt. Viele Veranstaltungen werden für die jungen Leser angeboten. Der rege Zuspruch zeugt davon, dass Kinder auch heute noch für Bücher zu begeistern sind.Quelle:
ODF TV














