Volle Konzentration und höchste Anspannung – es geht um den Titel der deutschen Meisterschaft im Turnen.Am Samstag fand die 1.Bundesliga im Turnen der Männer in Eberswalde statt. Obwohl der Sportverein Motor Eberswalde mit der Abteilung Turnen selbst noch nicht auf dem Niveau der Bundesliga turnt, war es den Mitgliedern sehr wichtig Austragungsort des Wettkampfes zu sein. Der 6.Wettkampftag im Sportkomplex Westend war mit rund 300 Zuschauern gut besucht. Der SC Cottbus ging mit acht Turnern und der MTT Chemnitz/ Halle mit neun Turnern in den Wettkampf. Das klassische Gerätturnen besteht bei den Männern aus einem Sechskampf. Je Disziplin und Mannschaft traten vier Turner gegeneinander an. Ein Wettkämpfer turnte im direkten Vergleich gegen einen Kontrahenten an einem Gerät. Das Kampfgericht vergab Punkte und achtete dabei ganz genau auf Technik und Haltung. Von Beginn an legten die Turner aus Cottbus mit ihren eindrucksvollen Leistungen (gut) Punkte vor. Wie bei jeder Sportart ist auch beim Turnen eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Die Anspannung und Nervosität machten es dem Mitteldeutschen Turn Team schwer nachzuziehen. Der Heimvorteil kam den Cottbusern zugute (und mit dem Vizeweltmeister Philipp Boy hatte das Team zusätzlich ein As im Ärmel. Denn der gebürtige Schwedter gewann gerade erst die Silber-Medaille im Mehrkampf bei der Turn-WM in Rotterdam Am Ende stand es 76 zu 8 für den SV Cottbus. Mit diesem Ergebnis ist Cottbus´ Trainer Karsten Oelsch zuversichtlich für das Finale.Beim Finale am 27. November in Berlin kämpfen die Cottbuser Turner dann um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel. Trotz des harten Wettkampfes zeigten beide Mannschaften faires Verhalten und Teamgeist.














